Lateiner unterwegs
Alle Wege führen bekanntermaßen nach Rom, dies galt auch uns - den Lateinkurs der EF. Treppen rauf und runter, schier unendlich lange Gassen mit antiken Gebäuden links und rechts sowie die eine Sackgasse oder den anderen Umweg begleiteten uns vom 08. bis zum 12. Februar 2026 auf unserer langersehnten Romfahrt.
Täglich erkundeten wir die geschichtsträchtige Hauptstadt zu Fuß (denn nur so kann man eine Stadt auch richtig kennenlernen und sich erinnerungsreiche Blasen laufen) und besuchten die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, das Forum Romanum, den Trevi-Brunnen, den Petersdom und die Engelsburg, wo wir uns kurze Präsentationen unserer Mitschüler:innen anhören durften und die altbekannten Touristen-Fotos machen konnten. Elegante Rundbögen, bedeutungsvolle Statuen und faszinierende Geschichten – egal wo man hinsah, überall gab es faszinierende Überreste der Antike, die den Eindruck erweckten, man sei in einem riesigen Wimmelbuch gelandet und müsse jedes Detail verinnerlichen. Niemand konnte sich dem fühlbaren Charme der orange-/ gelbgetauchten Stadt entziehen, auch wenn die Füße sowie die Motivation vieler fürs Sightseeing nach vielen Stunden anfing zu leiden. Zusammen aßen wir jeden Abend im Restaurant, verglichen die gelaufenen Schritte, kürten eine:n Sieger:in des Tages und kamen miteinander ins Gespräch. Innerhalb der gesamten Zeit in Rom konnten wir unbezahlbare Erinnerungen sowie Insider sammeln, die uns noch jahrelang begleiten und für lautes Gelächter sorgen werden.
Ohne unsere beiden Lehrkräfte – Frau Vitt und Herrn Dr. Ginzel – wäre dies allerdings nicht möglich gewesen und wir bedanken uns von ganzem Herzen für die wunderschöne Zeit in der berühmten Hauptstadt Italiens mit all ihren bezaubernden Museen, Brunnen, Kirchen, Burgen und Plätzen.
Nicht nur nehmen wir durchgelaufene Schuhsohlen und einen ordentlichen Schlafmangel mit in das kalte und vergleichsweise triste Krefeld, sondern wir konnten auch überhaupt nicht gestellte Gruppenbilder, witzige Gespräche sowie Lieder zu vergessenen Kappen in unseren Koffer packen und mit nach Hause nehmen. Es war eine wunderschöne Fahrt, die uns nicht nur als Kurs zusammengeschweißt, sondern auch für unvergessliche Erinnerungen gesorgt hat.
Ein Artikel von Annabel Walpurger und Elisabeth Schwagereit (beide EF, Moltke-Redaktion: Für einen Vorgeschmack auf die angesprochenen Insider einfach die Anfangsbuchstaben jedes Satzes ergänzen und irritiert sein)