Videodreh von Jugend Präsentiert: „Klappe, die erste.“
Präsentationen hält man überall. Nicht nur in der Schule, wenn die mündliche Note vor dem Jahresende nochmals verbessert werden muss, sondern auch im späteren Berufsleben, sei es in großen Firmen, als Wissenschaftler:in oder zu bedeutenden Anlässen.
Richtiges und gutes Präsentieren ist demnach eine Fertigkeit, deren Ausarbeitung durchaus lohnenswert (wenn auch zu Beginn mühselig und mit viel Lampenfieber verbunden) ist. Die Organisation von „Jugend Präsentiert“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schüler:innen in ihren Fähigkeiten zu stärken und ihnen Tipps und Tricks zum richtigen Präsentieren an die Hand zu geben.
Der Wettbewerb, welcher jedes Jahr ausgetragen und von vielen Beteiligten geprägt ist, erstreckt sich über die Videorunde, das Länderfinale und eine Präsentationsakademie mit anschließendem Bundesfinale. Die 20 besten Präsentationen werden durch einen professionellen Videodreh gekürt und besonders ausgezeichnet.
Dieses Jahr durfte auch ich mich auf den langen Weg nach Berlin begeben, um meine Präsentation aufnehmen zu lassen und erneut mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt zu treten.
Am 28. Januar 2026 brachte mich der Zug in die Hauptstadt, wo mich am ersten Tag kurze Trainingseinheiten, alte wie neue Bekanntschaften und gutes Essen erwarteten.
Der Videodreh am folgenden Tag war für alle etwas ganz Neues. Insgesamt standen sechs Kameras um eine hell erleuchtete improvisierte Bühne herum und allerlei Blicke waren auf die präsentierende Person gerichtet. Die Nervosität war verständlicherweise groß und man hörte in den einzelnen Pausen mit Brezeln und Snacks die eine oder den anderen den auswendig gelernten Text nochmal durchgehen. Zusammen konnten wir den gegenseitigen Präsentationen lauschen und über die Outtakes und fehlgeschlagenen Experimente lachen. Als Vorletzte war auch ich an der Reihe. Die ersten Sätze sind immer die schwierigsten und man muss erstmal diese anfänglichen nervösen Wörter herausbringen, um dann vollkommen vom eigenen Thema fasziniert zu werden und den Zuhörenden die gestellte Frage zu erklären. Die Erleichterung, nachdem alle vorgestellt hatten, war spürbar und nach dem Abendessen ging es noch auf kleine Erkundungstour durch Berlin.
Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied zu nehmen und sich wieder in den Zug nach Hause zu setzen (zumindest nach einem begeisterten Besuch im alten Museum und im angrenzenden Gift-Shop).
Rückblickend war nicht nur der Videodreh, sondern auch der gesamte Wettbewerb eine unbezahlbare Erfahrung, die alle Mühen und Nervositäten wert war! Ich kann es nur jeder*m empfehlen, sich selbst einen Einblick in die einladende Welt von Jugend Präsentiert zu verschaffen, um unvergessliche Eindrücken zu machen, Freunde zu gewinnen und Tricks zum Präsentieren zu lernen!
Ein Artikel von Annabel Walpurger (EF, Moltke-Redaktion)