Erfolge für das Moltke auf hoher Ebene im MINT-Bereich
Bundeswettbewerb Jugend forscht
Vom 28. bis zum 31. Mai 2026 fand der Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Herzogenaurach statt und ein Teilnehmer kam dabei auch vom Moltke. Jack aus der EF konnte mit seinem Projekt zum paradoxen fallenden Seil in der Thematik Physik zuerst in der Regionalrunde und daraufhin auch in der Landesrunde in Bochum einen ersten Preis ergattern und sich somit für die Bundesrunde qualifizieren. In den Runden nach dem Regionalwettbewerb werden die Schüler dazu aufgefordert, innerhalb ihres Projektes weiterzudenken und weiter zu forschen. Auch Jack tat dies über mehrere Wochen fleißig und musste sich an dem Wochenende in Herzogenaurach noch ein letztes Mal der Jury stellen. Hier überzeugten leider andere Projekte etwas mehr und einen Preis gab es auf Bundesebene nicht. Trotzdem sind wir sicher, dass dieses Wochenende viele Fortbildungsmöglichkeiten mit sich trug und sind stolz, dass NRW von einem Moltke-Schüler repräsentiert wurde. Wir wünschen weitere Erfolge in der Zukunft.
Europäische Physik-Olympiade
Jack qualifizierte sich auch für die 10. Europäische Physik-Olympiade, welche dieses Jahr in Gothenburg, Schweden, ausgetragen wurde. Vom 12. bis zum 16. Juni 2026 kamen Schüler aus verschiedensten europäischen Ländern und weiteren Gastländern, wie den USA und China, zusammen, um sich in kniffligen Physikaufgaben zu messen. Der direkte Wettbewerb zieht sich dabei über zwei Tage, wobei der erste Tag mit fünf Stunden experimenteller Klausur und der zweite mit fünf Stunden theoretischer Klausur versehen ist. Die restlichen Tage bestehen aus Vorträgen, Eröffnungs- und Abschlusszeremonie. Für jedes Land treten maximal fünf Schüler an und Jack durfte im Team von Deutschland dabei sein. Die Aufgaben werden trotzdem allein gelöst. Jack konnte hierbei eine beeindruckende Bronzemedaille ergattern. Weitere Schüler errangen für Deutschland auch eine Gold-, eine Silber- und zwei weitere Bronzemedaillen. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und wünschen viel Erfolg für kommende Wettbewerbe.
Emilia Marra (EF, Moltke-Redaktion)