Genfood oder nicht? Bio-LK im Schülerlabor der Uni Bochum

Am 23.10.2014 begann um 7:25 Uhr die Exkursion unseres Biologie Leistungskurses der Q1 zur Ruhr-Universität-Bochum, geleitet von Frau Aengenendt-Hendrix. Mit dem Zug, der U-Bahn und einem Fußmarsch über den riesigen Campus kamen wir pünktlich um 9:00 Uhr im Schülerlabor der Universität an und wurden von den zwei leitenden Masterstudenten freundlich begrüßt und vorbereitet: Einschließen der Rucksäcke und Jacken in die Schließfächer, Aussuchen passender Kittel, Handschuhe und Schutzbrillen sowie eine Einweisung zu den Laborregeln und Arbeitsmaterialien. Dazu gehörten auch Fragebögen zu unserem persönlichen Stresslevel beim Lernen – Daten, die einer der beiden Projektleiter für seine Masterarbeit verwenden wollte.  

Im Anschluss konnten wir dann auch mit dem Thema des Tages „Genfood oder nicht? Das ist hier die Frage!“ beginnen. Das Ziel dieses Projekts war, gentechnisch veränderten BT- Mais nachzuweisen.

Zunächst konnten wir einige technische Tricks üben - zum Beispiel den Umgang mit den verschiedenen Mikroliterpipetten – und haben uns dann unter Anleitung Schritt für Schritt an unser Ziel herangearbeitet. Dazwischen gab es einen theoretischen Einschub, der veranschaulichte, was wir nachweisen wollen, nämlich, ob unsere DNA-Proben von genmanipuliertem oder natürlichem, unveränderten Mais stammen. Dazu haben wir Verfahren wie die PCR, die Zentrifugation, die Gelelektrophorese sowie Färbemethoden zur späteren Dokumentation der DNA- Banden genutzt.

Während die DNA – Proben im Thermocycler vervielfältigt wurden, gab es dann eine Pause, die die meisten in der riesigen Mensa verbrachten.

Im letzten Schritt konnten endlich die Ergebnisse unserer Arbeit anhand der UV – Bank sichtbar gemacht und  ausgewertet werden. Die UV - Bilder unserer Proben wurden zuletzt ausgedruckt und als Erinnerung mit nach Hause genommen. Leider waren einige nicht sehr gut gelungen, aber es gab trotzdem ein paar schöne Exemplare zu betrachten. Nach einer langen, aber auch interessanten und lehrreichen Versuchsreihe machten wir uns dann auf den Rückweg nach Krefeld und kamen um 16:30 Uhr wohlauf und glücklich über einen schön verbrachten Tag zu Hause an..

 

Tobias Prehn ( Q1 )