#mitreden am Moltke

Politik hautnah 

Wir alle haben Meinungen und diese eigene Meinung fundiert in einer Debatte vertreten zu können, ist genau das, was der Debattierwettbewerb #mitreden testet – war das Moltke bei der Vorrunde am 29.01.26 in der Aula überzeugend genug für die zweite Runde? 

Bereits zum fünften Mal in Folge fand der jährliche Debatten-Wettbewerb #miteden in Nordrhein-Westfalen statt und zum vierten Mal war das Moltke mit dabei – zumindest in der Bewerbungsrunde. Politische Entscheidungen betreffen nicht nur die alten Generationen, sondern legen ebenfalls die Grundsteine für die Zukunft jüngerer Generationen. Obwohl diese oft nicht mit auf der großen politischen Bühne sprechen, sind ihre Meinungen und Einblicke wichtig und mit Hilfe des Wettbewerbs soll ihr Wort hörbar werden: sie sollen #mitreden. 

Unter acht ausgewählten Schulen, deren Schulsieger bereits vor der Vorauswahlrunde entschieden werden, kommen nur die Hälfte tatsächlich ins große Finale im Landtag in Düsseldorf. Dort dürfen sie gegeneinander antreten, um ein Preisgeld von maximal 2.500€ zu gewinnen. Zunächst jedoch besucht eine unabhängige Jury jede dieser Schulen und beobachtet eine Debatte zu einem vorher von den Schülerinnen und Schülern ausgewählten Thema. Je zwei Personen auf der Pro- und zwei auf der Contra-Seite werden nach Kreativität, Überzeugungskraft und Redegewandtheit evaluiert. Durch Vergleich aller teilnehmenden Schulen ergeben sich schließlich die Finalteilnehmer. 

Gespannt wartete das Publikum, bestehend aus den Stufen 9, 10, 11 und 12 auf den Beginn der Debatte. Die beiden Teams, bestehend aus Melike (Q1) und Rian (Q1) sowie Tiberius (Q1) und Arian (Q1), setzten sich mit der Frage auseinander, ob der KFC Uerdingen von der Stadt Krefeld in seiner aktuellen Finanznot unterstützt werden sollte. Zu Anfang stellten sich zunächst die Sponsoren des Wettbewerbs- die Rheinische Post und Evonik- vor, anschließend sprach ein Vertreter des Sportbunds über die Thematik und lieferte interessante Fakten.  

Melike und Rian vertraten dabei die Contra-Seite, während Tiberius und Arion die Pro-Seite übernahmen. Im Verlauf der Debatte stellten beide Teams ihre Argumente vor und gingen auf die Standpunkte der Gegenseite ein. Das Pro-Team betonte in seiner Argumentation insbesondere die lange Tradition des Vereins. Außerdem verwiesen sie auf den DFB-Pokalsieg im Jahr 1985, der einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des KFC Uerdingen darstellt und bis heute für viele mit dem Verein verbunden ist. Das Contra-Team stellte dem entgegen, dass der Verein bereits fünf Insolvenzen durchlaufen hat. Darüber hinaus führte es an, dass öffentliche Gelder ihrer Ansicht nach sinnvoller in andere Bereiche investiert werden könnten.

Das Publikum verfolgte die Diskussion aufmerksam und erhielt Einblicke in unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema. Nach der Debatte bekam es ebenfalls die Möglichkeit, gemeinschaftlich abzustimmen, welches der beiden Teams die Möglichkeit bekommt, in das Finale einzuziehen. Diese Entscheidung fiel positiv für das Team Melike und Rian aus. Bei einer erfolgreichen Qualifikation für das Finale wünschen wir den beiden viel Erfolg!

Elisabeth Schwagereit & Theresa Williams (EF, Moltke-Redaktion)

 

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